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Gemütlicher Nachmittag 2023

Wie bei der letzten Generalversammlung festgelegt, fand am 20.08. der gemütliche Nachmittag am Lehrbienenstand statt. Gestartet wurde mit vorzüglichem selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Zum Abschluss gab es dann allerleid Leckereien vom Grill.

Auch zwei kurze Schauer konnten der guten Stimmung nichts anhaben, da im Lehrbienenstand genug Platz für alle war. Nach der willkommenen „Abkühlung“ konnte der Nachmittag unter dem herrlich summenden Bienenbaum fortgesetzt werden, der sich fast wie ein ausgewachsener Schwarm anhörte.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war die Ehrung von Klaus Buchholz, der für vierzig Jahre Vereinsmitgliedschaft mit einer Urkunde und der zugehörigen Anstecknadel geehrt wurde. Er wird der Imkerei weiter treu bleiben und steuert nun zielsicher auf die nächste Ehrung in 10 Jahren zu. Danke für die Treue zum Verein!

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Neues Holz für die Sitzbank

Das Holz der Sitzbank vor dem Lehrbienenstand war in die Jahre gekommen und nicht mehr ansehnlich. Franz Scherl hat sich der Erneuerung angenommen und nun strahlt die Bank wieder in alter Schönheit, so dass Gäste die nächsten Jahre bequem darauf Platz nehmen können. Danke für diesen hilfreichen Einsatz!

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Schwarmzeit

Trotz geschlossenem Fenster war der Scharm Bienen gut zu hören und als dunkle Wolke dann auch gut zu sehen. Einige hundert Meter weiter hat sich der Schwarm idyllisch in einem Blauregen niedergelassen. Zum Glück in einer Höhe, in der der herbeigerufene Imker mit einer Teleskopstange mit Schwarmfangsack kein Problem hatte, die Bienen abzuschütteln. Vor eine bereitgestellte Beute gekippt, sind die Bienen wie geplant von selbst in diese eingelaufen und haben die restlichen Bienen in der Luft mit ihrem Sterzeln angelockt. Abends waren dann alle im neuen Zuhause angekommen, wieder ein Volk gerettet!

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Putz- und Flicktag

Auch dieses Jahr haben zahlreiche fleißige Vereinsmitglieder wieder den Lehrbienenstand und das Gelände drumherum im Kurpark auf Vordermann gebracht. Pünktlich zum Start der Imkersaison ist damit der Treffpunkt für die regelmäßigen Imkertreffen (s. Termine) wieder hergerichtet und bereit für ein paar schöne Stunden im kommenden Sommer. Danke an alle Helfer!

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Jungimker Kurs des Imkervereins Brilon

Dieses Jahr soll es, nach einer längeren Corona-Pause, endlich wieder einen Kurs für angehende Imker geben. Er wird das Imkerjahr begleiten und die Grundlagen der Imkerei vermitteln, u.a.:

  • Biologie der Honigbiene
  • Einführung in die Imkerei und Imkerorganisation, Rechtsvorschriften
  • Arbeitsmaterialien und deren Anwendung
  • Frühjahrsarbeiten
  • Schwarmbiologie und Ablegerbildung
  • Sommerarbeiten, Honigernte und Wachsverarbeitung
  • Pflegearbeiten und Bienengesundheit
  • Umweiselung, Varroa-Behandlung
  • Wintervorbereitung

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, falls sich zu viele Interessenten melden, erhalten die Vereinsmitglieder oder diejenigen, die es werden wollen, Vorrang.

Eine erste Informationsveranstaltung findet am 20.04.2023 um 18 Uhr am Lehrbienenstand im Briloner Kurpark statt, bei Fragen bitte bei Franz Scherl (02953-8464, 0160-5940916) melden.

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Der reichen Ernte folgt die reiche Spende

Birgit Schulze-Neumann (links im Bild) und Uli Schilling (rechts im Bild) vom Warenkorb der Caritas Brilon haben sich im Dezember über eine Honig-Spende unseres Imkervereins gefreut. Auch dank eines guten Honigjahres konnten zahlreiche Vereinsmitglieder einige Gläser der Ernte abgeben und so eine Spende von insgesamt 123 Gläsern Honig auf die Beine stellen.

Andreas Göbel (2. v.l.), 1. Vorsitzender unseres Imkervereins, und Imkerkollege Stephan Lillpopp (2. v.r.) konnten diese lokale und naturbelassene Spezialität an den Warenkorb der Caritas Brilon pünktlich vor Weihnachten übergeben und nebenbei auch noch von den spannenden Arbeiten in der Imkerei auf dem Weg zum fertigen Honig berichten. Neben der Honiggewinnung spielt in der Hobby-Imkerei die zeitaufwendige Pflege der Bienenvölker mindestens eine eben so wichtige Rolle und macht dieses Hobby so interessant und abwechslungsreich.

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Jakobskreuzkraut – Was hat es damit auf sich?

Das Jakobskreuzkraut, oder auch als Jakobs-Geiskraut, ist eine anspruchslose einheimische Pflanze, die aufgrund ihrer zunehmenden Ausbreitung mehr und mehr in der Öffentlichkeit Beachtung findet. Neben schlechtem Grünanlagenmanagement und zunehmender Trockenheit sind auch längerfristige natürliche Zyklen der Population zu beobachten und sorgen zeitweise für eine stärke Ausbreitung.

Die bis zu 1 Meter hohe Pflanze ist üblicherweise zweijährig, wobei sie im ersten Jahr nur aus Blattrosetten besteht, deren ca. 20cm langen Blätter denen vom Löwenzahn ähneln. Erst im zweiten Jahr bildet sich eine rötliche Sprossachse mit den späteren gelben Blüten. Die Pfahlwurzel zusammen mit den zugehörigen Feinwurzeln wachsen in einem Umkreis von ca. 30cm um die Pflanze und aus diesen wachsen nach einem Ausreißen später erneut neue Pflanzen. Erste Blüten sind im Juni zu sehen, Hauptblühzeit ist jedoch Juli.

Ein Grund für die zunehmende Bekanntheit ist die Giftigkeit der Pflanze. Ebenso wie andere Geiskraut-Arten ist die gesamte Pflanze giftig, erbgutschädigend oder krebserregend, wobei die Blüten am giftigsten sind und die Giftigkeit mit zunehmendem Alter zunimmt. Das Gift kann dabei sogar über die Haut aufgenommen werden. Die enthaltenen Giftstoffe akkumulieren sich bei Verzehr in der Leber und führen so auch längerfristig zu Schäden. Bei Pferden, die besonders empfindlich auf das Gift reagieren, wird immer wieder auch von Todesfällen berichtet, wenn eine hohe Dosis aufgenommen wird.

Üblicherweise erkennen Tiere jedoch die Giftigkeit der Pflanzen und meiden diese, solange andere Nahrungsalternativen zur Verfügung stehen. Im getrockneten Zustand, z.B. im Heu, ist dies allerdings nicht mehr so, so dass eine unsachgemäße Beseitigung, beispielsweise durch abmähen oder ausreißen und liegenlassen, hier sogar zu einer zusätzlichen Gefahr führen kann.

Sammeln Bienen verstärkt Nektar und Pollen vom Jakobskreuzkraut, kann auch der Honig die erlaubten Grenzwerte überschreiten und dann nicht mehr für den Verzehr geeignet sein. Deshalb bekommt die Pflanze auch unter Imkern immer mehr Beachtung.

Problematisch ist, dass sich verschiedene Geiskräuter und auch andere Pflanzen sich sehr ähnlich sehen und oft gefährdete oder sogar sehr stark gefährdete Arten fälschlicherweise anstelle des Jakobskrautes vernichtet werden. Eine sachliche Darstellung des Problems und möglicher Vorgehensweisen sind in dem unten verlinkten Video zusammengefasst. Es zeigt, dass eine generelle und unsachgemäße Vernichtung nicht zielführend ist, sondern das Problem differenziert betrachtet werden sollte.

https://youtu.be/QnrNf8E7PnQ
(Jakobskreuzkraut: Fakten & wissenschaftliche Hintergründe | Ökologin erklärt)

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30. Apiscustag in Münster

am 18. und 19. Februar 2023 findet nach mehrjähriger Pause im Congress Centrum Halle Münsterland (MCC) der 30. Apiscustag statt (Link zum Programm).

Einige Vereinsmitglieder haben Interesse bekundet, dort hinzufahren und an der Messe teilzunehmen, so dass es sich anbieten würde, entsprechende Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Vereinsmitglieder können sich bei Interesse zwecks Koordination per Whatsapp an Emanuele Strick wenden.

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Terminfestlegungen

Während der Generalversammlung 2023 wurde diskutiert, dass die bisherige Festlegung auf immer gleiche Wochenenden für wiederkehrende Vereinstermine für einige Vereinsmitglieder mit ebenfalls festen Terminen für die betreffenden Wochenenden (z.B. Schützenfeste im Heimatort, …) dazu führt, dass sie nie teilnehmen können. Es wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert und festgelegt, dass die Termine nun probeweise in Abhängigkeit von Kalenderjahr festgelegt werden:

  • Gerade Kalenderjahre (2024, 2026, …)
    • Sommerfest: 2. Wochenende im August
    • Weihnachtsfeier: 2. Wochenende im Dezember
  • Ungerade Kalenderjahre (2023, 2025, …)
    • Sommerfest: 3. Wochenende im August
    • Weihnachtsfeier: 1. Wochenende im Dezember

Das regelmäßige Monatstreffen am Lehrbienenstand findet weiterhin am 2. Sonntag im Monat statt (siehe Termine).

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Neuer Bienenweide-Fachberater im Verein

Joachim Steffens hat im Sommer 2022 erfolgreich an der Basis-Ausbildung des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e. V. teilgenommen. Diese diente als Grundstein für die darauf aufbauende Fortbildung zum Bienenweide-Fachberater. Die zugehörige Prüfung hat Joachim ebenfalls erfolgreich bestanden, so dass ihm im Oktober 2022 offiziell der Befähigungsnachweis in Form einer Urkunde überreicht werden konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Sicherlich wird Joachim bei einem der nächsten Vereinstreffen von seinen Erfahrungen berichten und sein Wissen an alle Interessierte weitergeben, wir freuen uns darauf! Vielleicht kommt ja schon bald die oder der Nächste auf den Geschmack und stellt sich der Prüfung…

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Verabschiedung Rechnungsführer

Paul Josef Bange hat sich bei der Generalversammlung am 13.05.2022 nicht erneut als Rechnungsführer aufstellen lassen. Er hatte diesen wichtigen Posten im Verein mit einer kleinen Unterbrechung für 45 Jahre inne und hat in dieser Zeit die finanziellen Geschicke des Vereins vorbildlich und gewissenhaft geleitet. Diese außergewöhnliche und bemerkenswerte Leistung hat der erste Vorsitzende Andreas Göbel im Namen der Vereinsmitglieder bei der Generalversammlung mit einem Gutschein als Dankeschön und Anerkennung gewürdigt. Vielen Dank noch einmal für die geleistete Arbeit und das vorbildliche Engagement für den Verein! Paul wird auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen und seine Erfahrung an seine gewählte Nachfolgerin Karin Kraft weitergeben.

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Putz- und Flicktag 2022

Der Putz- und Flicktag am 19.04. war ein voller Erfolg. 13 Vereinsmitglieder haben sowohl in der Vereinshütte als auch im Außenbereich Hand angelegt und alles auf Vordermann gebracht. Bei schönem Wetter wurden die Beete vom Unkraut befreit, so dass die gepflanzten Stauden wieder Luft bekommen und die Bienen des Lehrbienenstandes in Zukunft eine ordentliche Bienenweide vorfinden können. Ein gemeinsames Getränk zum Abschluss rundete den Arbeitseinsatz ab, danke an alle Beteiligten!